Zuverlässigkeit und Sicherheit sind Kriterien, die beim Kauf von komplexen technischen Produkten eine wesentliche Rolle spielen, seien es Geräte, Maschinen oder Anlagen. Sichere und zuverlässige Produkte zu entwickeln und zu produzieren, und dies noch zu marktgerechten Preisen, ist keine einfache Aufgabe. Aber fehlende Zuverlässigkeit oder Sicherheit kann sehr teuer werden: Das Fehlen kann verschiedenste materielle und gesundheitliche Schäden nach sich ziehen, das Firmen- bzw. Markenimage beschädigen und sogar zu strafrechtlichen Konsequenzen führen.

Da traditionelle Studiengänge bislang nicht ausreichend in diesen Themenkomplex einführen, richtet sich dieses Weiterbildungsangebot gerade an diejenigen, die nach ihrer ersten Bewährung in der Praxis mit dem Ziel an die Hochschule zurückkehren, ihr technisches Wissen systemisch zu erweitern und interdisziplinär zu vertiefen, um neue, technisch-wirtschaftliche Aufgaben für ihren Arbeitgeber zu übernehmen.

Wer also seine Kompetenzen in Zuverlässigkeitstechnik berufsbegleitend erweitern möchte, um seine Karrierechancen auf dem Arbeitsmarkt oder im Unternehmen zukunftsträchtig zu verbessern, für den ist dies das richtige Angebot. Durch die Qualifikation auf akademischem Niveau eröffnen sich verbesserte Chancen - sowohl für „Young Professionals“ als auch für erfahrene Ingenieure. Der Masterabschluss ermöglicht zudem den Zugang zum höheren Dienst und berechtigt zur Promotion.

Starke Kooperationspartner: Das Studium wird zusammen mit der Hochschule Aschaffenburg und in Kooperation mit der staatlichen Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen in Koblenz durchgeführt. Diese garantieren eine reibungslose Abwicklung und ein fachlich hochwertiges Studium.

Die Entwicklung des Studiengangs erfolgt im Verbundprojekt „Open e-University“, im Rahmen des vom BMBF geförderten Programms „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“.  

Zuverlässigkeitstechnik
   • Grundlagen der Zuverlässigkeit
   • Quantitative und qualitative Methoden
   • Fault Tree Analysis (FTA), Event Tree Analysis (ETA), FMEA,

 
Funktionale Sicherheit
   • Gesamtbetrachtung
   • Sicherheit in Embedded Systemen
   • menschlicher Faktor
   • FMEDA, EN 62061 und ISO 13849, EN 61511


Fachübergreifende Inhalte
   • Qualitätsmanagement
   • BWL
   • Recht

Eine detaillierte Beschreibung der Inhalte finden Sie hier

Alle Modulinhalte sind auch als Weiterbildung mit Zertifikat belegbar.

Das Masterstudium umfasst einen Workload von 120 ECTS-Punkten. Nach erfolgreichem Abschluss wird der international anerkannte akademische Grad Master of Engineering (M.Eng.) verliehen.

Der Masterabschluss eröffnet Ihnen den Zugang zum höheren Dienst und beinhaltet das Recht zur Promotion, entsprechend der Promotionsordnung der jeweiligen Universität. 

Dieser Studiengang kann auch als Zertifikatsstudium oder modular belegt werden und ist von der ZEvA akkreditiert.  

Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang ZSQ bietet die Hochschule Darmstadt Ingenieuren und technischen Führungskräften die Möglichkeit, sich in dem Themenkomplex der Zuverlässigkeitstechnik, der Funktionalen Sicherheit weiterzubilden. Es richtet sich gerade an diejenigen, die nach ihrer ersten Bewährung in der Praxis mit dem Ziel an die Hochschule zurückkehren, ihr technisches Wissen systemisch zu erweitern und interdisziplinär zu vertiefen, um neue, technisch-wirtschaftliche Aufgaben für ihren Arbeitgeber zu übernehmen.

Studienbeginn
Wintersemester(Oktober) und Sommersemester(April)

Studienform
Fernstudium mit Präsenzveranstaltungen unterstützt durch Lehrbriefe und Online-Plattform

Schwerpunkte
Zuverlässigkeitstechnik, Funktionale Sicherheit, Qualitätsmanagement 

Abschluss
Master of Engineering (M.Eng.)

Studiengebühren
2.200,- Euro pro Semester + Studienbeitrag/ Gesamt 13.200,- Euro + Studienbeitrag

Akkreditierung 
ZeVA

Studienbeginn halbjährlich möglich

  • zum Sommersemester: 01.11. - 15.01.
  • zum Wintersemester: 01.05. - 15. 07.

Anmeldung zum Studiengang über die ZFH